News Juni 2017

20.06.2017

Anonymer Gold- und Silber-Ankauf in Gefahr - Die Kleinen hängt man auf! 

Die Auswirkungen der Niedrigzinspolitik des Chefs der Europäischen Zentralbank Mario Draghi, wirken sich schon seit geraumer Zeit auch auf Kleinsparer aus. Und zwar richtig negativ. Dass auch sie Auswege suchen ihr Erspartes zu retten, in dem sie es in Edelmetalle wie Gold und Silber anlegen, darf doch niemanden ernsthaft überraschen. Verwunderlich ist da schon eher die unglaubliche Entscheidung, die Grenze für anonyme Tafelgeschäfte aus dem Nichts heraus von 15.000 Euro auf 10.000 Euro herabzusetzen.

Sicherlich sind Silber- und Goldanlagen heutzutage nicht mehr nur Sache der Reichen und Superreichen. Auch "Otto-Normalverbraucher" reagiert mittlerweile mit etwas weniger Euro-Einsatz auf die unsichere Wirtschaftslage. Man mag es gar nicht zu Ende denken, dass der anonyme Gold- und Silber-Ankauf in naher Zukunft nicht mehr möglich sein wird, weil die staatliche Kontrolle den Erwerb von Edelmetallen - man möchte fast sagen "stasiähnlich" beäugt. Und wenn im gleichen Atemzug der 500-Euro-Schein aus dem Geschäftsleben verschwindet, dann bekommt der Kleinsparer schwarz auf weiß von "SEINEM" Staat die Gewissheit serviert, dass die Zeit der elementaren Freiheiten sich dem Ende zuneigt. Dabei bleibt zu hoffen, dass sein Mut zum Aufbegehren nicht auch noch der Vergangenheit angehört. /ts valvero




18.06.2017

Gold und Silber - Begehrte Optionen einer sicheren Kapitalanlage

Obwohl sie schon fast zu einer monatlichen Randnotiz verkümmert, macht die Nachricht immer wieder neu fassungslos, dass die Europäische Zentralbank (EZB) an ihrer Niedrigzinspolitik festhält. Menschen, die sich für schlechte Zeiten etwas Geld angespart oder in Lebensversicherungen, Bau- und Rentensparverträge eingezahlt haben, fühlen sich mehr und mehr um Ihr Erspartes betrogen. Getoppt wird das ganze Dilemma durch die Ankündigung der Banken, auf Bankguthaben zukünftig auch noch Strafzinsen berechnen zu wollen.

Angesichts einer abstrakten Angst vor Staatsbankrott und Unsicherheiten an den Finanzmärkten bedarf es krisensichere Anlagen der Ersparnisse. Nach der Aktieneuphorie vergangener Jahrzehnte haben sich Gold und Silber als Kapitalanlage wieder bestens bewährt. Wenn Finanzmärkte wackeln und das Vertrauen in sie schwindet, bieten Gold und Silber einen sicheren Hafen. Zudem schützt Edelmetallvermögen wie Gold und Silber gegen Inflation. Das Risiko-Chance-Verhältnis der Kursentwicklungen von Edelmetallmärkten ist ungleich besser als das der Aktien- und Rentenmärkte.

Die Wertschätzung für Gold und Silber ist nicht erst in finanzpolitisch unsicheren Zeiten deutlich festzustellen. Gold war bereits ca. 5.000 v. Chr. DAS Tauschmittel überhaupt und später Zahlungsmittel. Lange, bevor das Papiergeld seinen Siegeszug antrat. Im Gegensatz zu einer Gelddruckmaschine können Gold und Silber nicht beliebig vermehrt werden. Sie sind daher wertbeständig. Seriöse Anlageberater empfehlen 30 bis 50 Prozent verfügbarer Mittel in Gold und Silber anzulegen und diese zwei zu drei zugunsten von Silber aufzuteilen (Ein Drittel Gold, zwei Drittel Silber). Angeraten wird zudem der Kauf von Gold und Silber in physischer Form wie Barren und Münzen. Im Gegensatz zu Anteilen an Metallzertifikaten, -konten oder börsengehandelten ETFs (Exchange Traded Fonds). In Deutschland ist der Mehrerlös bei Wiederverkauf nach einjährigem Besitz steuerfrei. /ts valvero




14.06.2017

Verschärfung des Geldwäschegesetzes - Obergrenze für anonyme Tafelgeschäfte sinkt

Alles neu macht der Mai. Diese Lebensweisheit betrifft in diesem Jahr nicht nur die Natur, sondern auch Edelmetallinvestoren. Denn gemäß dem am 17. Mai 2017 vom Bundestag beschlossenen Gesetzesentwurf zur Anpassung des Geldwäschegesetzes sinkt im Juni die Obergrenze für anonyme Tafelgeschäfte.

Ursächlich für die Anpassung des deutschen Geldwäschegesetzes ist eine Vorgabe der 4. Geldwäscherichtlinie der Europäischen Union. Diese zielt darauf ab, zu verhindern, dass das Finanzsystem für die Geldwäsche und die Finanzierung des nationalen und internationalen Terrorismus verwendet wird. Mit Inkrafttreten des Gesetzes am 26. Juni 2017 erweitert sich unter anderem der Kreis, der Betroffenen, die unter das Geldwäschegesetz fallen. Neben Online-Glücksspielanbietern und Spielbanken sowie diversen anderen Güterhändlern betreffen die Änderungen selbstredend auch den Edelmetallhandel.

Während der anonyme Barkauf von Gold, Silber und anderen Edelmetallen bisher bis zu einer Obergrenze von 15.000 Euro möglich war, sind Edelmetallhändler ab dem 26. Juni bei Barzahlungen ab 10.000 Euro dazu verpflichtet, ihrer gesetzlichen Sorgfaltspflicht nachzukommen und die Identität des Käufers mittels Ausweis festzustellen. Zusätzlich wurden die Sanktionen für schwerwiegende Verstöße deutlich erhöht. Das maximale Bußgeld steigt ab Inkrafttreten von bisher 100.000 Euro auf bis zu 1 Million Euro. /ts valvero 




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